Lerntherapie ist für viele Kinder ein besonderer Ort: Ein Raum, in dem Lernen wieder Spaß macht, in dem sie sich verstanden fühlen und in ihrem eigenen Tempo wachsen dürfen.
Im Austausch mit Lerntherapeuten höre ich immer wieder, wie wertvoll die Rückmeldungen von Kindern und Eltern sind. Besonders berührend ist für viele der Moment, in dem Eltern erzählen, dass ihr Kind gerne in die Lerntherapie kommt und sich dort sicher und wohlfühlt.
Solche Aussagen zeigen, dass ein geschützter Raum entsteht – ein Ort, an dem Kinder wieder Vertrauen in sich selbst gewinnen können. Lerntherapie ist mehr als eine Förderung im Lesen, Schreiben oder Rechnen: Es ist Beziehungsarbeit, die auf Vertrauen, Freude und gemeinsamem Lernen basiert.
Auch Kinder bringen ihre Eindrücke oft auf ihre ganz eigene Weise zum Ausdruck. Sie erzählen, wie viel Spaß ihnen das Lernen macht, wie spielerische Elemente ihnen helfen, Themen zu verstehen, die zuvor schwerfielen, oder wie sie durch positive Erfahrungen mutiger werden und neue Stärken entdecken. Manche beschreiben, wie entspannt das Lernen wird, wenn ein Therapiehund anwesend ist oder sie durch kreative Methoden plötzlich einen ganz neuen Zugang finden. Für viele Kinder ist die Lerntherapie wie ein zweites Zuhause, in dem sie ausprobieren, Fehler machen, eigene Wege finden und Erfolgserlebnisse sammeln.
Diese Momente und Rückmeldungen zeigen, wie sehr Lerntherapie dazu beiträgt, Ängste abzubauen, Motivation aufzubauen und Selbstvertrauen wachsen zu lassen.
Was ist eine integrative Lerntherapie
Eine Lerntherapie bietet Unterstützung bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche. Es ist ein Ort, an dem Mut wächst. Ein Ort, an dem Lernen wieder Freude macht. Ein Ort, an dem Kinder sich selbst neu entdecken. Hier findest du weitere Infos: Was ist Lerntherapie?
In dieser Sammlung findest du Rückmeldungen, Erlebnisse und Aussagen von Eltern und Schülern, die deutlich machen:
Lerntherapie ist ein Ort der Ermutigung, des Vertrauens und der Freude am Lernen.
11+ Gründe, warum Schüler Lerntherapie lieben
Du bekommst hier Rückmeldungen und Lerntherapie Erfahrungen von Eltern und Schülern, die aufzeigen, warum sie gerne zu uns zur Lerntherapie kommen.

Im Gespräch mit Eltern über Lerntherapie
Wenn Eltern uns Feedback zur Lerntherapie geben, sind das oft sehr emotionale Momente, die uns zeigen, wir sind auf dem richtigen Weg. Hier lassen wir Eltern zu Wort kommen.
„Mein Kind geht gerne zur Lerntherapie, da es hier im eigenen Tempo arbeiten darf, Nachfragen erlaubt (und erwünscht) sind und alle kleinen und großen Erfolge gefeiert werden. Besonders bewegt hat mich, als meine Tochter nach einer Stunde mir Folgendes gesagt hat: “Weißt du, dass Fehler gar nicht schlimm sind, sondern was Gutes sind? In der Lerntherapie haben wir sogar eine Schatzkiste, in der wir besonders tolle Fehler sammeln, aus denen wir was gelernt haben.” Da ist mir noch einmal sehr deutlich geworden, wie groß der Druck in der Schule ist und mein Kind dort leidet. Durch die Lerntherapie ist es endlich wieder ein fröhliches Kind.“

Nicole Gerbatsch, Lerntherapeutin und Supervisorin
Ich persönlich freue mich immer sehr, wenn mir Eltern folgende Rückmeldung geben: „Mein Kind liebt die Lerntherapie und kommt so gerne zu Dir in die Stunden”

Michaela Zieglmeier, Lerntherapeutin und Psychologin
Diese Worte sind für mich das schönste Feedback überhaupt. Es zeigt, dass ein geschützter Raum entsteht, in dem Kinder wieder Zutrauen in sich selbst gewinnen.
Lerntherapie bedeutet für mich nicht nur Förderung, sondern Beziehungsarbeit, Vertrauen und Freude und Spaß am Lernen – Schritt für Schritt.
„Mein Kind liebt die Lerntherapie, weil es in angenehmer Atmosphäre an seiner persönlichen Null-Fehler-Grenze arbeitet und Erfolge hat und sieht!“ Mutter eines Lerntherapiekindes, 11 Jahre alt

Tanja Schikofky, Lerntherapeutin und Psychologin
Dieses Zitat macht deutlich, wie wichtig Erfolge in der Lerntherapie sind und wie sehr diese motivieren können. Die Kinder, die zu uns in die Lerntherapie kommen, müssen oft erst lernen, sich über Erfolge zu freuen Da wird die Defizitorientierung, die oft in der Schule vorherrscht, deutlich.
Weitere Rückmeldungen von Eltern:
- Unser Kind mag die Lerntherapie, weil es in angenehmer Atmosphäre an seiner persönlichen Null-Fehler-Grenze arbeitet und Erfolge hat und sieht!“
- „Unglaublich, unser Kind, das sonst immer Bauchweh vor den Mathestunden hatte, macht freiwillig mehr Mathe!”
Im Gespräch mit Schülern
Wenn Kinder von der Lerntherapie erzählen, hören wir mehr als nur Worte.
Wir hören Erleichterung, Freude, Stolz – und manchmal auch ein leises Staunen darüber, dass Lernen plötzlich wieder Spaß machen darf. Hier erzählen Schüler selbst, was Lerntherapie für sie bedeutet.
„Ich gehe zur Lerntherapie, um Sachen zu lernen, wo ich Schwierigkeiten habe oder noch nicht mit umgehen kann. Wir haben echt Spaß! Am besten sind die Spiele, auch wenn man da was rechnen muss. Das sind halt Spiele zu Themen, wo man Schwierigkeiten hat, aber da machen die Aufgaben mehr Spaß.“ Mia, 7. Klasse

Sabine Landua, Lerntherapeutin
Dieses Zitat zeigt genau, worum es in der Lerntherapie geht: Lernen mit Freude und Leichtigkeit – selbst bei Themen, die sonst schwerfallen. Wenn Kinder merken, dass sie durch Spielen Fortschritte machen, verlieren Ängste und Blockaden ihre Macht. Ihre ganze Einstellung zum Lernen verändert sich. Plötzlich wird aus „Das kann ich nicht“ ein „Das schaffe ich und es macht sogar Spaß!“ Ich liebe es, zu sehen, wie Kinder durch individuelle Wege ihr Selbstvertrauen (zurück)gewinnen.
Papa – ich bringe unserer Katze nun auch Tricks bei und lerne mit ihr Deutsch! Anna, 9 Jahre

Tanja Wasmer, Lerntherapeutin und Lehrerin
„Spaß am Lernen in einer entspannten Atmosphäre und mit dem Therapiehund neue Erfahrungen sammeln! In freudige Gesichter schauen, mit dem Strahlen in den Augen – genau deshalb liebe ich diesen Beruf so sehr! Wenn man das Gefühl vermittelt bekommt, dass es nun wirklich “Klick” gemacht hat und das Kind von sich auch sagen kann: “Ich habe LRS – na und? Ich weiß, wie ich mir selbst helfen kann und was meine Stärken sind.”
„In der Lerntherapie habe ich gelernt Schule und vor allem auch Noten aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Jetzt sehe ich nicht nur meine Note unter der Klassenarbeit und dass ich in Mathe große Schwierigkeiten habe, ich schau nun viel stärker auf meine Fortschritte, auf das, was ich schon geschafft habe. In Englisch bin ich z.B. die Klassenbeste, das habe ich nie richtig wahrgenommen, weil mich Mathe so belastet hat.“ Jannika, 9. Klasse

Susanne Seyfried Lerntherapeutin
Dieses Zitat meiner Schülerin zeigt sehr anschaulich, was Lerntherapie bewirken kann.
Nicht, weil Schwierigkeiten verschwinden, sondern weil Kinder und Jugendliche lernen, sich nicht auf eine einzelne Schwäche zu reduzieren. Lerntherapie hilft dabei, den Blick zu weiten: für Fortschritte, Stärken und das eigene Können – auch dann, wenn ein Fach weiterhin herausfordernd bleibt.
„Es war toll, wir haben wieder ganz viel gespielt.“

Nicole Zwiener, Lehrerin und Lerntherapeutin
Diesen Satz höre ich immer wieder. Er steht stellvertretend für das, was Lerntherapie ausmacht. Im spielerischen Lernen entsteht eine Leichtigkeit, die vielen Kindern lange gefehlt hat. Lernen wird hier zu etwas Positivem, zu etwas, das Freude macht.
Spielerische Elemente öffnen Türen, lösen innere Blockaden und lassen Selbstvertrauen wachsen. In diesem geschützten Raum entstehen Mut, Motivation und echte Lernfreude. Kinder dürfen ausprobieren, Fehler machen, lachen und erfahren, dass Lernen sich leicht anfühlen darf. Lernen darf Spaß machen. Immer wieder. Immer wieder etwas mehr.
Weitere Rückmeldungen von Schülern aus unserem Lerntherapeuten-Netzwerk
- Milena, 5. Klasse: „Lerntherapie ist für mich, wenn der Lehrer auf einmal ganz nett / ganz anders ist und endlich versteht, wie es mir mit meinen Matheschwierigkeiten geht.“
- Alina, 10 Jahre: „Die Lerntherapie und dieser Raum sind für mich wie ein zweites Zuhause geworden. Einem Kind, das neu zu dir in die Lerntherapie kommt, würde ich sagen, dass es keine Angst haben muss, weil das Lernen hier so viel Spaß macht. Alles wird gut.“
- Johann, 14 Jahre: „Ich komme gerne in die Lerntherapie, weil ich dadurch schon viel mutiger geworden bin und mir mehr zutraue. Ich traue mich jetzt sogar, vor der ganzen Klasse vorzulesen. Ich habe meinem besten Freund empfohlen, auch zu dir zu kommen”
- Lio, 3. Klasse packte am Ende der Stunde seine Sachen zusammen, ging ins Wartezimmer zu seinem Vater und rief: Tschühüüüß, vielen Dank für den schönen Aufenthalt heute!
- Lorence, 10 Jahre: „Man ist nach der Lerntherapie immer fröhlich“
- Raya, 12 Jahre: „Es macht immer Spaß und wenn man was nicht kann, ist es nicht schlimm, hier lernt man es.“
Manchmal tut es auch einfach gut, mal aufzuschreiben oder zu zeichnen, was Lerntherapie für die Schüler bedeutet: Man ist nach der Lerntherapie immer fröhlich (erstes Bild), man bekommt seine Probleme gelöst (zweites Bild), Pausen und auch regelmäßiges Trinken sind wichtig, aber vor allem bekommt man das Brett vorm Kopf endlich weg (drittes Bild).



Was diese Stimmen zeigen und was wir gemeinsam bewegen können
Diese Rückmeldungen wären ohne den offenen Austausch im Lerntherapeuten-Netzwerk nicht möglich gewesen. Sie zeigen: Lerntherapie wirkt – nicht im Verborgenen, sondern durch echte Begegnungen, Vertrauen und gemeinsames Lernen.
Wir sind viele. Und wir machen Lerntherapie sichtbar – in Schulen, Praxen, Gesprächen mit Eltern und durch Beiträge wie diesen.
Herzlichen Dank an alle Kolleginnen, die ihre Erfahrungen und Stimmen eingebracht haben.
Hier findest du eine Auswahl der Lerntherapeuten, die mit ihren Schülern und deren Eltern über Lerntherapie ins Gespräch gegangen sind
- Michaela Zieglmeier & Nicole Zwiener
- Nicole Gerbatsch & Christine Buchthal
- Tanja Schikofsky & Tanja Wasmer
- Lena Bilger & Susa Karnick
- Sabine Loose & Susanne Seyfried & Sabine Landua
Weitere Infos über uns findest du hier: Netzwerk-Mitglieder

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Ach, da geht mir das Herz auf, wenn diese Kinder wieder Selbstvertrauen gewinnen und merken, dass Lernen so etwas Bereicherndes und Ermächtigendes sein kann!
„Alles wird gut!“ 🙂